Second Hand-Ware ist manchmal Liebe auf den zweiten Blick, bk
Regal mit Second Hand-Ware

11 Tipps für das perfekte Second-Hand-Glück

Langeweile? Die gibt's nicht beim Second-Hand-Kaufrausch, denn Einheitsware ist tabu. Doch wie findet man den neuen Lieblingspullover oder eine solide günstige Waschmaschine? Worauf ist beim Kauf zu achten? 11 Tipps für erfolgreiches Second-Hand-Shoppen.

Etwas Neugierde und Abenteuerlust gehört schon dazu, sich auf die Jagd nach Gebraucht-Schnäppchen zu machen. Dafür gibt es ausgefallene Unikate oder den Best-Preis als Belohnung. Gewusst wie – wir verraten Ihnen 11 Tipps für das perfekte Second-Hand-Glück.

1. Offen für Überraschungen sein

Typisch: Je genauer die Vorstellungen vom Traumpullover sind, desto schwerer lässt er sich auftreiben. Lieber entspannt stöbern und sich überraschen lassen. Vielleicht findet sich die Liebe auf den zweiten Blick ...

2. Aufmotzen

Pimp your Pullover. Zum dunklen Pullover einfach einen bunten Schal oder eine ausgefallene Tasche kaufen. Gilt natürlich für alle langweiligen Basics, die auf eine Erleuchtung warten.

3. Sich beraten lassen

Das Personal in den Second-Hand-Läden hilft gerne mit einem prüfenden Blick, ob beispielsweise die Hose richtig sitzt, sich die Jackenärmel verlängern lassen oder ob es noch einen passenden Schal zum Mantel gibt.

4. Mutig sein

Immer denselben Stil zur Schau tragen? Wie wäre es mal mit einem "Stoffwechsel"? Auch mal schräge Teile zur Umkleide tragen. Wenn’s nicht wirklich passt, gibt es immerhin viel Freude vor dem Spiegel.

5. Öfters mal reinschauen

Heute nichts gefunden? Dann einfach in zwei Wochen noch mal das Angebot prüfen. In vielen Second-Hand-Läden wechselt das Sortiment ständig. Die Chance auf frische neue Ware ist also groß.

6. Kleider unter die Lupe nehmen

In den meisten Geschäften sind die Kleidungsstücke von der Qualität her einwandfrei. Dennoch sind manchmal kleine Flecken oder Risse in der Naht übersehen worden. Wenn dies nicht stört, wunderbar. Ansonsten VOR dem Kauf verhandeln. Nachträgliches Beanstanden ist meistens schwierig.

7. Schon mal für Karneval vorsorgen

Beim Second-Hand-Bummel im Juli eine schrille Kunstfelljacke zum Niedrigpreis entdeckt? Kaufen. Der nächste Karneval kommt bestimmt – oder die Bad-Taste-Party.

8. Ändern (lassen)

Wenn die Hose zu lang oder die Jacke zu weit ist, können Änderungsschneidereien oft Wunder wirken. Die Kosten sind manchmal höher als der Preis der Kleidung. Zusammengerechnet ist es dennoch meist noch deutlich günstiger als Neuware. Im Vorteil ist, wer selbst nähen kann.

9. Kleidertausch-Party

Wenn sich viele Menschen mit ähnlichen Kleidergrößen finden: Laden Sie zur Kleidertauschparty ein. Jeder bringt einige Kleidungsstücke mit, freut sich, wenn diese neue Besitzer finden – und trägt selbst ein neues Outfit nach Hause.

10. Gutes tun mit Krimskrams

Gut erhaltene Kleidung, Bücher, Taschen, Vasen, Deko und mehr in Kisten verpacken und dem guten Zweck spenden. Second-Hand-Läden wie Oxfam, Humana oder der Rote-Kreuz-Laden nehmen gerne Spenden entgegen. Wichtig: Vorher fragen oder im Internet nachlesen, welche Art von Waren gebraucht und angenommen werden.

11. Second Hand im Internet

Spezielle Wünsche für Gebrauchtes oder keine Zeit für den Shopping-Bummel? Neben den bekannten Online-Auktionshäusern und Kleinanzeigen-Seiten gibt es Portale wie den Kleiderkreisel oder Tauschticket.

(Birgit Kleber)

Bewerte diese Seite

 
 
 
 
 
 
 
Bewerten
 
 
 
 
 
 
11 Bewertungen
91 %
1
5
4.55
 

Nach oben

©  2017 Redaktion Köln