Jungfrau des Dreigestirns im Kölner Gürzenich 2014, tb
Jungfrau im Gürzenich als Teil des Kölner Dreigestirns dreht sich auf der Bühne

Karnevalsbegriffe mit J

 

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Jan von Wehrt

Reitergeneral, Hauptakteur der Sage von Jan und Griet, Traditionskorps im Kölner Karneval.

Jeck

Der am Karneval teilnimmt, närrisch oder verrückt ist.

Jezöbbels

Das schmückt Kostüme oder ist die Haarpracht: Fransen, hängendes Durcheinander.

Jöbbele

Das ist ziemlich unangenehm, kann aber nach 50 Kölsch schon mal passieren: Der Jeck muss sich erbrechen.

Johr

Jahr, wie jedes Joooooohr!

Jück, op Jück

Jück heißt Jucken/Kribbeln. Op Jück oder auch op Jöck, da juckts im Po und der Kölner ist dann schlicht und einfach: unterwegs. Meist auf Kneipentour.

Juffer

Jungfer/ Jungfrau. Davon sollen vor langer Zeit mal elftausend Köln gerettet haben. Heute ist damit eher eine alte Jungfer gemeint.

Juffernhüngche/ Juffernhüngkche

Vorsicht! Nicht auf die Bordsteinratte treten: das Schoßhündchen (der Jungfer).

Jung

Eigentlich Junge, aber der Kölner nennt so jeden, der Köbes sogar altersgraue Gäste im Armani-Anzug: Noch en Kölsch, Jung.

Jungfrau

Teil des Dreigestirns und immer ein Kerl in einem Fummel. Siehe Bild oben bei der Prunksitzung im Gürzenich 2014. Übrigens: In der Nazizeit spielte an zwei Jahren hintereinander eine Frau die Jungfrau.

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20 Johr

is dat her, da feierten die Bläck Fööss 20. Jubiläum. Wie die Zeit vergeht! Und schon damals dabei: Mir klääve am Lääve, Kaffeebud, und Die Mama kritt schon widder e Kind.

©  2017 Redaktion Köln