Millowitsch, der kölsche Jung
Statue von Willy Millowitsch aus Bronze in Köln

Karnevalsbegriffe mit M

 

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Mädchensitzung

Damenkränzchen mit Kölsch, Sekt, Büttenreden und Musik.

Malässe, Maläste

Das wäre schon fies, wenn der Jeck das ausgerechnet an den tollen Tagen hat: Malässen, Unwohlsein, Unbehagen oder auch Beschwerden.

Mallöörchen

Das kann schon mal passieren, vor allem ohne Lümmeltüüt: ein ungewolltes Kind (ein kleines Unglück).

Mannslück

Das ist natürlich keine mannshöhe Lücke. Mit Mannslück meint der Kölner: Mannsleute, also Männer.

Mess

Ist kein Dreck, sondern da geht der Rheinländer spätestens am Aschermittwoch wieder hin: in die Messe.

Millowitsch-Lied

Millowitschs Lied Ich bin ene kölsche Jung ist die Hitnummer an Karneval. Dem Willy sein Lied war das eigentlich ja nicht, denn der Komponist war Fritz Weber alias der Singende Geiger. Übrigens: Der Vater von Willy Millowitsch ist in Düsseldorf geboren, weshalb dortige Narren seit Jahrzehnten einen Platz in der Altstadt Dem Willy Millowitsch Sein Vater Platz nennen wollen.

Möckepess

Den gibt es hoffentlich Karneval nie: feinen Nieselregen.

Möhn

Das ist die, die der Kölner mit Junge Frau anredet: Ein alte (verheiratete) Frau. Siehe auch unter Juffer.

Mostert

Gehört unbedingt dabei zu Halve Hahn, Hämmchen und Co.: Senf oder Mostrich.

Motto

Jede Kölner Session hat ein Motto, das jedes Jahr noch platter ist als im Vorjahr.

Murre

Darüber singt der Kölner in Karnevalsliedern schon mal. Er meint damit aber nicht murren, sondern: Möhren.

Muuzemandeln oder Muuzemändelsche

Karnevalsgebäck. In Fett ausgebackene Teigmandeln. Lecker!

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Mir schenke de Ahl

e paar Blömcher. Sang Willy Millowitsch. Und noch andere Hits auf dieser CD, darunter "Ene Besuch im Zoo" und "Schnaps, das war sein letztes Wort". Hier eine Sammlung seiner schlimmsten Lieder:

©  2017 Redaktion Köln