Geißbock Hennes ist jetzt Zoobewohner, Foto Tobias Büscher
Geißbock Hennes ist jetzt Zoobewohner, Foto Tobias Büscher

17.08.2014

Geißbock Hennes wohnt jetzt im Kölner Zoo

Seit dem 17. August ist Hennes im Kölner Zoo. Das Tier hat den Medienrummel gut überstanden und freut sich, dass er nun mit den Ziegen zusammen ist und nicht mehr alleine lebt. Hilde Schäfer, die ihn betreut, hat ab sofort eine Dauerkarte für ihren Schützling.

Großes Hallo im Kölner Zoo. der Geißbock Hennes zitterte etwas vor Aufregung, denn er hatte heute ganz große Bühne. Über einen roten Teppich ging es in seinen mit FC-Symbolen geschmückten Stall im Kölner Zoo, während FC-Trainer Stöger und zwei Spieler des Vereins Autogramme gaben. Bislang lebten alle Geißböcke des FC Köln allein, doch Hennes VII hat nun das Glück, als Herdentier unter anderen Tieren zu sein.

Der Stall von Hennes
Der Stall von Hennes
FC-Kids freuen sich
FC-Kids freuen sich

Wie die Geißbock-Vorgänger weiter ins Stadion

Die Geißböcke des FC lebten bislang nicht im Zoo, sondern in Köln Widdersdorf auf dem Hof von Bauer Wilhelm Schäfer. Seit seinem Tod hat dessen Witwe Hilde Schäfer ein Auge auf die Tiere. Hennes hat übrigens schon oft im Rampenlicht gestanden. Am 24. August 2008 meckerte er im Stadion über ein 1:1 gegen Eintracht Frankfurt. Auch alle anderen Heimspiele besucht er weiter.  Natürlich ist auch das Heimspiel am 23. August 2014 gegen Hamburg Pflicht. Aber gleich nach Abpfiff geht es zoorück.

Meckern für die Liga: Mal Meister, mal Mordopfer

Hennes VIII ist 2008 per Internetwahl mit 70 Prozent der Stimmen gegen die Konkurrenz zum Geißbock des FC gewählt worden. Und prompt kam er nach Widdersdorf, wo ihn eine Kamera Tag und Nacht beim Fressen und Schlafen filmte.

Die Idee für ein lebendes Maskotchen des FC entstand aus einer Karnevalslaune heraus. Während der Sitzung im Jahr 1951 übergab eine Zirkuschefin Trainer Hennes Weißweiler einen Bock, der ihm vor lauter Lampenfieber gleich das Hemd vollpinkelte. Der Name war geboren und das Tier fortan dem Kölner Fan sein Kuschel-Bock. Und so gibt es nun einen Hennes nach dem anderen. Hennes III übrigens lag irgendwann vergiftet in seinem Stall, der Täter ist weiter unbekannt. Sein Nachfolger dagegen, Hennes VI., war mit dem Kölner Fußballclub 1978 Fußballmeister. Dem neuen Zoobewohner wünschen die Fans das natürlich auch ...


Text & Fotos: Tobias Büscher

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