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Dinosaurier aus Legosteinen

02.10.2019

BRICKOSAURUS: BRICKLIVE im Odysseum

Am 3. Oktober feiert die Mitmachausstellung BRICKLIVE Brickosaurus im Kölner Odysseum Deutschlandpremiere. Fans von Dinosauriern und natürlich Lego® begeben sich hier auf eine spannende Reise vom Perm bis in die Kreidezeit. Über 50 Dinos laden Klein und Groß zum Staunen und Lernen ein – darunter ein 5,49 Meter langer und drei Tonnen schwerer Lego®-T-Rex.

Dazu können Gäste spannende Aufgaben lösen – beispielsweise einen entlaufenen Dino suchen oder im Sand nach Fossilien graben. Wer lieber selber baut, kann den Urkontinent Pangäa mit eigenen Lego-Saurien beleben oder die Graffiti-Wand mit den beliebten Plastiksteinen verschönern. Und anschließend gibt’s ein Bad in einem der beiden Steine-Pools mit mehr als 250.000 Steinen – wahlweise in grün (Lego®) oder bunt (Duplo®). Familientickets kosten ab 63,60 € (2 Erw., 2 Kind). Einzeltickets sind ab 12,90 (Kind) und 20,90€ an der Tageskasse oder unter www. bricklive.de erhältlich. Im Eintrittspreis ist auch der Zugang zur ständigen Ausstellung des Odysseum enthalten.

Die riesigen Saurier bestehen übrigens aus mehr als Legosteinen, hat die Direktorin des Odysseums verraten. Was genau, erfahren Sie unten …

Expedition durch die Erdzeitalter

Die Expedition durch die Erdzeitalter beginnt im Perm. Das Leben verlagert sich vom Wasser aufs Land. Erste fleischfressende Reptilien – Vorfahren der Dinosaurier und heutiger Exen – entwickeln sich. Im Gegensatz zu vielen Meeresbewohnern überlebten sie. Denn die am Ende des Perms waren 70 bis 90 Prozent der marinen Tierarten ausgestorben.

Weiter geht es im Trias. Es existiert nur ein einziger Kontinent: Pangäa. Die ersten Dinos treten auf. Das nachfolgende Jura ist von Dinosauriern geprägt. Hier grüßt der Kopf eines Plesiosaurus auf seinem langen Hals die Besucher. Der Meeresbewohner besteht aus mehr als 83000 Steinen und wiegt 635 Kilo. Fünf Baumeister haben ihn in 323 Stunden gebaut. Ein Stückchen weiter befindet sich ein Pangäa – ein noch leerer Bereich. Denn hier sollen Besucher selber dessen Bewohner kreieren. Mit dem Jura endete auch die Existenz des Superkontinents. Er „zerbrach“ in Laurasia und Godwana.

T-Rex im Odysseum, Foto Tobias Büscher
T-Rex im Odysseum, Foto Tobias Büscher

Gefährlich: T-Rex und Ceratops

Bevor es ins nächste Zeitalter und in den nächsten Raum geht, wartet noch ein besonders farbenprächtiger Stegosaurus auf anerkennende Blicke des Publikums. Niemand weiß, welche Farben die Knochenplattenechsen wirklich zierten. Das Exemplar im Odysseum leuchtet an der Oberseite feurig rot und gelb.

Mit der Kreidezeit erreichen Expeditionsteilnehmer den Höhepunkt der zeitgeschichtlichen Reise und den Höhepunkt. Im zweiten Ausstellungsraum steht unter anderem ein fast 6 Meter großer T-Rex. Drei Tonnen wiegt die Konstruktion. Damit sie stabil bleibt, besteht sie übrigens neben Legosteinen auch aus einem Stahlgerüst, erklärt Gonca Mucuk, die Direktorin des Odysseums. Ebenso beeindruckend ist der über 5 Meter lange Ceratops Horridus mit seinem prägnanten Nackenschild und den ausgeprägten Hörnern.

Die Reise der Dinosaurier

Mehr als 2 Millionen Legosteine haben die BRICKLIVE-Konstrukteure verbaut. Herausgekommen sind über 50 Saurier, darunter T-Rex, Triceratops, Velociraptoren und Pteranodon Flugsaurier. Bevor die Urzeitbewohner ihre Reise nach Köln antraten, lockten sie Besucher in den britischen Marwell Zoo in Winchester, Hampshire. Für den Transport zerlegten die Legokonstrukteure die großen Exemplare in einzelne Baugruppen. Die kleineren Dinos blieben ganz.

Doch bevor sie den Kölner Besuchern neu zusammengebaut präsentiert werden konnten, mussten die Veranstalter den Sandstrahler bemühen. Denn die Saurier hatten zuvor im Freien gestanden. Trotzdem tauchten anschließend Spinnenweben auf, erzählte Gonca Mucuk. Die Hohlräume in den Steinen hatten die kleinen Krabbler als Zufluchtsort gewählt. (sb)

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