Premiere "Ja, ich muss" auf der Volksbühne am Rudolfplatz, Foto: Julia Schulz
Premiere "Ja, ich muss" auf der Volksbühne am Rudolfplatz, Foto: Julia Schulz

Premiere auf der Volksbühne: „Ja, ich muss“

Beste Laune auf der Volksbühne am Rudolfplatz. Rolf Sperling, Björn Heuser und das Ensemble des Theater12 zeigen bis zum 13.05.2018 ihre Musicalkomödie „Ja, ich muss“. Bei ihrer zweiten Produktion setzen sie wieder auf Kölsche Mundart und Kölsche Töne und spielen die Premiere am 09.05.2018 vor ausverkauften Rängen.

So sind sie, die Kölner. Lebensfroh und lustig. Ob Du nun Klofrau bist, Prostituierte oder schwul. Oder deine Hochzeit gerade zu platzen droht. Und das ganze bloß wegen eines Missverständnisses: Bräutigam Sven (Jörg Quetting) wollte nämlich eigentlich nur helfen. Doch „et kütt, wie et kütt“ und die Trauzeugen und zwei geschwätzige Seminarteilnehmer sorgen für Ärger zwischen den Brautleuten. Doch da „müsse m‘r evve dürsch“, weiß Klofrau Theresa (Angelika Mangold). Und am Ende siegt der kölsche Gemeinsinn. Und dafür muss man eben auch mal „jemein sin“ (gemein sein).

Klatsch und Tratsch vor der Toilette, Foto: Julia Schulz
Gelegenheitsdame, Tante und Putzfrau

Mit Wortwitz und Musik

„Ein Musical ohne Musik ist bloß ein L!“ merkt Rolf Sperling nach dem Schlussapplaus mit Standing Ovation an. Auf die Musik müssen die Zuschauer nicht verzichten: Von der Ballade über die Polka bis zum Rock Song ist alles dabei. Die Songs stammen aus der Feder von Björn Heuser, der längst über die Grenzen Kölns hinaus bekannt ist und mit Leichtigkeit die Lanxess-Arena füllt.
Rolf Sperling bringt mit seiner Erfahrung aus 20 Jahren als Bühnenautor Tempo und Witz in die Geschichte. Die ist ein bisschen wie „Figaros Hochzeit op kölsch“, nur dass es keinen wirklich Bösen gibt und die Verwechslung offensichtlich ist. Doch das stört das Publikum keineswegs. Zwei Stunden lang wird gelacht, geklatscht und mitgefiebert. Egal ob gerade geheiraten werden muss oder die Tante einfach bloß mal wieder auf den Pott.

Die Braut muss auch, Foto: Julia Schulz
Ja, ich muss, sagt die Braut

Theater vom Volk für das Volk

„Volkstheater“- das ist laut Definition alles, was bei der breiten Masse Anklang findet. Und das findet das Stück. „Ja, ich muss“ erzählt von Liebe, vom älter werden und von Freundschaft. Das Ensemble des Theater12 setzt sich zusammen aus mehr oder weniger professionellen, aber hochmotivierten Schauspielern verschiedener Kölner Schauspielgruppen und wurde von Rolf Sperling eigens zusammengestellt. „Luure se ov se finge, wat se söke!“ rät Gelegenheitsdame Jacqueline (Carmen Quetting). Dazu haben Sie in „Ja, ich muss“ noch die Möglichkeit bis zum 13. Mai 2018, jeweils um 19:30 h. Und es geht weiter: Der Termin für die nächste Produktion steht bereits fest. Der Vorverkauf für die Premiere von „Veedel vür“ am 23. Mai 2019 hat begonnen.
(Julia Schulz)

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11.05.2018

Termine:

9.-13.05.18, jeweils 19:30 Uhr
Karten: 19,90€ inkl. VRS+VKK

Volksbühne am Rudolfplatz
Aachener Straße 5
50674 Köln

Parken:
Hotel Cologne 
Richard-Wagner-Straße/
Rudolfplatz

Parkhaus
Maastrichter Straße 10
(24 Std. geöffnet)

Volksbühne am Rudolfplatz, Foto: Julia Schulz
Volksbühne am Rudolfplatz