Echte Krapfen aus dem Rheinland - allerdings ohne Rosinen, sb
Rheinische Krapfen

Rheinische Krapfen, Rezept mit Backpulver

Das Rheinland liebt Krapfen mit und ohne Rosinen. Besonders während der Karnevals-Session fehlen Sie in keiner Bäckerei-Auslage. Und selbstverständlich machen sie viele Hobby-Bäcker in Köln und Umgebung mit gerne selber. Je nach Familientradition sind die Zutaten jedoch sehr unterschiedlich. Während die einen Brandteig bevorzugen, greifen die anderen lieber auf einen Backpulverteig zurück.

Ob nun Rosinen in den Teig gehören oder nicht, ist letztendlich dem persönlichen Geschmack überlassen. Nur eines haben wirklich alle Krapfen-Rezepte gemeinsam: Die Teigbällchen müssen alle ihre Runden im Fettbad drehen und bekommen anschließend einen dicken Zuckermantel. Wir haben uns für Omas Rezept mit Backpulver entschieden. Wenn die kleinen Krapfen noch warm sind, sind sie außen herrlich knusprig und innen schön weich. Ein Gedicht.

Heißer Tipp für Halloween

Vanillezucker gibt's für kleines Geld in jedem Supermarkt. Preiswerter, aber vor allem leckerer schmeckt er selbstgemacht. Zutaten sind ganz normaler Haushaltszucker und eine ausgeschabte Vanilleschote. Das Mark findet in vielen Rezepten Verwendung. Also beim nächsten mal die äußere Schote aufheben, in ein Schraubglas geben und mit Zucker bedecken. Zuschrauben und ein paar Tage stehen lassen. Selbstgemachter Vanillezucker hält viele Monate.

Wer den Teig wie wir mit dem Löffel ins Fettbad gibt, bekommt manchmal sehr skurrile Formen. Manche sehen sogar aus wie Monster oder Saurier. Darum unser Tipp: Unbedingt an Halloween backen und dann mit buntem Zuckerguss gruslig bemalen. Dafür einfach Puderzucker mit etwas Wasser und ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe mischen. Wer zusätzlich Eiweiß dazu gibt, bekommt einen sehr festen Kleber. Und der hält sogar Zuckerperlen, Schokolinsen und Co. Als Monsteraugen und mehr ...

Zutaten

3 Eier
120 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 EL Rum oder 1 Tropfen Rum-Aroma
250 ml Milch
1 Priese Salz
500 g Mehl

150 g Rosinen nach Belieben

Schmalz oder Pflanzenfett zum Ausbacken

Zubereitung der Krapfen

Eier trennen. Eigelbe mit Zucker, Vanillezucker und Rum schaumig schlagen. Milch leicht erwärmen. Zusammen mit dem Mehl unter die Ei-Masse arbeiten.

Eiweiß mit einer Priese Salz steif schlagen und zusammen mit den Rosinen unter den Teig heben. Wer keine Rosinen mag, lässt sie einfach weg. Etwas saftiger schmecken die Trockenbeeren, wenn sie vorher in ein wenig Rum ziehen.

Fett in der Fritteuse oder in einem hohen Topf auf 180 Grad erhitzen. Mit einem Eßlöffel jewels etwas Teig abnehmen und ins heiße Fett gleiten lassen. Teigstücke unter ständigem Wenden rund vier bis fünf Minuten goldbraun ausbacken.

Herausnehmen, abtropfen lassen und auf einen Teller mit Küchenkrepp geben. Das saugt überschüssiges Fett auf. Den restlichen Teig ebenso weiterverarbeiten.

Die fertigen, abgekühlten Krapfen mit reichlich Puderzucker bestreuen und am besten noch lauwarm servieren. Dazu passen Kaffee oder für Kinder eine Tasse Kakao.

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