Mutzemandel oder auch Muzemandel schmecken nicht nur Karneval, sb
Mutzemanden auf einem Teller mit Karnevals-Utensilien

Mutzemandel, Rezept für Muzemandeln

Die kleinen Teigmandeln gehören zu Karneval wie Bützjer, Daanze und lecker Kölsch. An den tollen Tagen von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch gibt es sie in fast jeder Kölner Bäckerei. Rheinländer essen das süße Fettgebäck übrigens auch gerne an Silvester.

Am besten schmecken Mutzemändelchen natürlich selbstgemacht. Und das ist wirklich kinderleicht. Aus Butter, Zucker, Eiern und Mehl entsteht ein Mürbteig. Daraus geformte Mandeln nehmen ein kurzes Bad in heißem ÖL und bekommen im Anschluss einen süßen Puderzuckermantel. Pänz ab drei Jahren können beim Teigformen und Naschen helfen. Frittieren sollten allerdings die Großen, sonst muss das Wundpflaster her!

Zutaten

500 g Mehl
150 g Butter aus dem Kühlschrank
150 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
3 Eier
ein kleiner Schuss Rum oder Rumaroma
5 Tropfen Bittermandelaroma
1 Priese Salz
1 l Pflanzenöl zum Frittieren
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Mehl und Backpulver auf die Arbeitsfläche sieben und in die Mitte eine tiefe Mulde drücken. Butter flockenweise auf dem Rand verteilen. Die restlichen Zutaten in die Mulde geben. Alles verkneten bis ein geschmeidiger, homogener Teig entsteht. In Klarsichtfolie wickeln und im Kühlschrank mindestens eine halbe Stunde ruhen lassen.

Das Fett auf 175 Grad in der Friteuse oder in einem hohen Topf erhitzen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ca. 1,5 cm dicke Rollen formen. Die Rollen in 2 cm lange Stücke schneiden und daraus kleine tropfenförmige Mandeln formen. Die Mandeln goldgelb frittieren. Gut abtropfen lassen. Wenn die Mutzemandeln ausgekühlt sind, mit Puderzucker bestäuben und möglichst frisch genießen.

Übrigens: Der Fachhandel bietet auch Ausstechformen speziell für Mutzemandeln an.

Wissenswert

Nicht nur Rheinländer kennen Mutzemandeln. Auch in anderen Gegenden ist das Fettgebäck beliebt. Daher ist es auch unter verschiedenen Namen bekannt, z.B. Mutzenmandeln, Mandelmutzen, Mutzen, Muzen oder Muuzemandeln. Sogar der Düsseldorfer kennt und liebt die kleine fettig-süße Leckerei. Allerdings bereitet er sie gerne mit Quark zu und nennt sie folglich Quarkmutzen. Die sind zwar nicht wirklich Kalorienärmer, aber wer dran glaubt ... 

Selbst gemacht viel günstiger als aus der Bäckerei

Beim Bäcker kosten die Leckereien viel. Für 100 Gramm Mutzelmann in einer einzigen bunten Tüte sind 1,75 Euro fällig. Noch 50 Cent drauf, und sie bekommen mit den Zutaten oben gut und gerne 50 gefüllte Tüten.

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