Elf Dinge, die der Kölner besonders liebt

Der echte Kölner kennt seine Domstadt, der Imi sogar auch. Wer aber neu in Köln ist, bekommt von uns hier schon mal den ultimativen Leitfaden für die elf besten Domstadt-Tipps.

Himmel un Äd essen

Das leckere Gericht schmeckt am besten in einem urigen Brauhaus mit einem leckeren Kölsch. Meist besteht Himmel und Äad aus einer Flönz und Kartoffeln, vermischt mit Äpfeln.

Am 11.11. im Unkelbach reinkommen

Die Kult-Kneipe Unkelbach in Sülz ist DER Treffpunkt am 11.11. und an Weiberfastnacht. Wer hier rein will, sollte früh aufstehen, denn schon ab 6 Uhr morgens stehen die Jecken am Drängelgitter und singen Karnevalslieder. Für Musik, Kölsch und Toiletten wird auf dem Nachbargrundstück gesorgt. Und die Sanitäter stehen für den Notfall auch parat.

Dom besteigen

Ja, die 533 Stufen bis zur Domspitze hinauf sind anstrengend. Zumal das Treppenhaus eng ist und die Stufen ausgetreten. Dafür ist der Blick vom Dom auf die Stadt aber phantastisch. Und für das Wahrzeichen sollte einem echten Kölner auch kein Weg zu weit sein.

Tünnes an der Nase reiben

Im Schatten von Groß St.Martin steht das legendäre Denkmal Tünnes und Schäl. Auffallend ist bei den Bronzefiguren die glänzende große Nase von Tünnes. Besucher haben sie ganz blank gerieben, weil das Glück bringen soll.

Mit der Kleinbahn im Rheinpark fahren

Bereits seit den 1950er Jahren dreht die Kleinbahn ihre Runden durch den Rheinpark. Vier verschiedene Modelle gibt es, vom blauen Westernzug bis zur rotweißen Porschelok. Egal mit welcher der Besucher fährt: Es ist immer ein nettes Erlebnis, den Rheinpark aus einer anderen Perspektive zu erleben.

Flugzeuge am Köln-Bonner Flughafen beobachten

"Plainspotter" heißen die Flugzeug-Fans, die mit diversen Objektiven und Trittleitern ausgerüstet an der Aussichtsplattform eines Flughafens stehen. Aber auch für alle anderen Besucher ist es ein tolles Erlebnis, die Flugzeuge aus verschiedenen Ländern bei Start und Landung zu beobachten. Von der Besucherterrasse gibt es einen guten Blick auf die Landebahn und Bänke zum Verweilen. Um die Flugzeuge zu fotografieren, empfiehlt sich aber doch eine Leiter, denn die Terrasse ist verglast und spiegelt.

Den Kronleuchtersaal besuchen

Der Besuch des Kronleuchtersaals in Kölns Abwassersystem ist leider nur am Tag des offenen Denkmals möglich. Dann aber geht es durch die Kölner Kanalisation in diesen "Saal". Dort hängt seit der Einweihung im Jahr 1881 ein Kronleuchter von der Backsteindecke und sorgt für eine schaurig-schöne Atmosphäre.

Zelten im Kölner Zoo

Von Käuzchen in den Schlaf gegurrt zu werden, kennen eigentlich nur Landeier. Doch jetzt können auch Städter in diesen Genuss kommen. Erst füttern die Besucher die Zootiere und helfen den Tierpflegern beim Ausmisten. Dafür dürfen sie sich danach am Lagerfeuer ausruhen und später nochmal schauen, was die Tiere nachts so treiben. Danach kuscheln sie sich dann in den Schlafsack und lauschen der nächtliche Zoomusik.

Den Drachenfels in Königswinter zu Fuß bezwingen

Es führen bekanntlich mehrere Wege auf den Drachenfels. Am attraktivsten ist für viele Besucher die Anreise per Zahnradbahn oder Eselreiten. Der waschechte Kölner dagegen geht den Berg zu Fuß hoch. Den Weg hinauf zur Ruine und vorbei an schönen Weinreben haben angeblich schon die Römer genutzt.

Märchenwald in Odenthal

Im idyllischen Odenthal liegt der Deutsche Märchenwald. Das Gelände begeistert schon seit über 75 Jahren alle Generationen. Im Café gibt es bergische Waffeln mit Kirschen und Sahne und währenddessen die Wasserorgel-Show. Danach geht es den Weg am Hang entlang zu den unterschiedlichsten Märchenfiguren. Ein Spaß für alle und ein Pflichtprogramm für echte Kölner.

Beim Köln Marathon mitlaufen

Klar. Laufen gefällt nicht jedem, und schon gar nicht über eine Strecke von 42 Kilometer. Aber wer das Ziel direkt am Dom erreicht, ist glücklich. Zumal am Rand die Zuschauer jubeln und jeden Läufer anfeuern. Wer es lieber eine Nummer kleiner mag, kann ja mit dem Halbmarathon anfangen. Und mal ehrlich. 21 Kilometer sind auch eine sportliche Distanz. (Ricarda Alder)

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