Musical Dome: Die Schöne und das Biest

(Köln) Vom 9. bis 27. September gastiert Disneys Erfolgs-Musical Die Schöne und das Biest im Kölner Musical Dome. Die deutsche Inszenierung übernimmt das renommierte Budapester Operetten- und Musical-Theater. Über 100 Akteure - darunter 15 Solisten - verzaubern das Kölner Publikum mit einer gelungenen Bühnen-Adaption des bekannten Zeichentrick-Klassikers aus der 90er Jahren.

Bereits im Juni kamen die beiden Hauptdarsteller Kitty Jenes (Bell) und Sándor Barkóczi (Biest) zum Fototermin in die Kölner Flora. Acht Kilo wiegt allein das Kostüm des Biests. Darunter ist es so warm, plauderte Barkóczi, dass er sich manchmal dafür eine eigene Klimaanlage wünscht. Damit Makeup und Kleider auch richtig sitzen, verbringt der junge Darsteller übrigens jedes Mal ganz 1,5 Stunden in der Maske. Und von Bell bekommt er keinen gespielten sondern einen echten Kuss auf der Bühne, verrät Kitty Jenes. Aber ein Paar sind sie jenseits der Bühne nicht, sagen sie.

Premieren-Termin in Köln ist der 10. September, 19:30 Uhr. Samstags und Sonntags gibts zusätzlich eine Nachmittagsvorstellung um 15 Uhr. Karten kosten jeweils zwischen 24,50 € und 78,50 € für Erwachsene und sind bei allen bekannte Vorverkaufsstellen erhältlich.

Vom Broadway über Japan nach Köln

Die Schöne und das Biest ist einer der größten Erfolge von Disney. Zwei Oscars und fünf Grammys für die Musik räumte der Streifen ab. Dazu gab es eine Nominierung in der Kategorie Bester Film - als erster Zeichentrickfilm überhaupt.

1994 folgte die Bühnenpremiere am Broadway - übrigens mit sechs zusätzlichen Songs. Sie sollen den Zuschauern helfen, die Charaktere im Stück besser kennenzulernen, sagt Autor Tim Rice. Mittlerweile hat das märchenhafte Bühnenspektakel um Bell und den verwunschenen Prinzen mehr als 25 Millionen Menschen in 13 Ländern in seinen Bann gezogen - von den USA bis Japan. Im September kann nun endlich auch das Kölner Publikum das fulminante Musical-Spektakel live erleben.

Romantische Liebesgeschichte mit Happy End

Die schöne Bell lebt mit Ihrem Vater - dem glücklosen Erfinder Maurice - in einem kleinen Dorf. Die Werbungen des Muskelpakets Gaston sind ihr gleich. Sie liest lieber Bücher und träumt von der großen weiten Welt. Eines Tages verirrt sich Maurice auf der Flucht vor einem Wolfsrudel in ein dunkles Schloss. Dessen Dienerschaft ist verzaubert und muss als Gegenstände weiterleben. Der Schlossherr - ein übellauniges, furchtbares Biest - nimmt den Erfinder gefangen.

Die tapfere Bell befreit den Vater, muss aber statt seiner im Schloss bleiben. Die Diener schöpfen Hoffnung. Denn was die Schöne nicht weiß: Das Biest ist ein verzauberter Prinz. Und Ihre Liebe könnte ihn und seine Dienerschaft vom bösen Fluch erlösen. Und so schmieden Leuchter Lumière, Teekanne Madame Pottine und Uhr Herr von Unruh Verkupplungspläne. Doch das Biest taugt nicht als Gentleman und der eifersüchtige Rivale Gaston hat Bell noch lange nicht aufgegeben. Und zu allem Überfluss läuft die Zeit ab. Denn die magische Rose hat nur noch zwei Blütenblätter ... (sb)

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