Ritterfestspiele auf Burg Satzvey

(Mechernich/Köln) An den Wochenenden vom 5.-6. sowie vom 12.-13. September kämpfen die Ritter der Burg Satzvey wieder auf dem Turnierplatz der mittelalterlichen Wasserburg. Die aktuelle Show heißt Drachenseelen. Die Zuschauer erleben die Geschichte von Valeria und Areyus. Als Kinder brutal getrennt, geben sie die Hoffnung auf ein Wiedersehen nicht auf. 

Natürlich gibts auch einen tollen Mittelaltermarkt. Und das Ritterlager ist allemal ein Hingucker. Also ab in die Eifel, ab nach Satzvey. Die Burg öffnet an allen vier Tagen ab 12 Uhr ihre Pforten. Die Startzeiten der Shows gibts in der rechten Spalte. Und wer mag, kommt natürlich gewandet.

Rittershow und Markt: auch für Familien ganz entspannt

Stress und gehetzte Menschen? Fehlanzeige auf Burg Satzvey. Kinder dürfen auch mal kreischen - ganz ohne entnervte Blicke anderer Besucher. Toll! Dass Pänz bei all dem Trubel mal ausflippen ist normal. Jedenfalls wenn es so spannend ist wie beim Ritterfest: Da laufen seltsam angezogene Menschen herum und reden manchmal komisch. An den Ständen gibts klasse Holz-Spielzeug, Gewänder im Stil des Mittelalters und sogar echtes Stockbrot.

Das Highlight ist allerdings die Show auf dem Turnierplatz. Dieses Mal geht es um die Geschichte von Valeria und Areyus. Abtrünnige Templer trennen den Jungen und seine Pflegeschwester brutal. Doch die beiden geben die Hoffnung auf ein Wiedersehen nicht auf. Schließlich sind sie Drachenseelen. Egal ob Klein oder Groß: Die neue Geschichte sollte kein echter Mittelalter-Fan verpassen. Hier vorab Trailer.

Im Rittercamp dem Schmied zusehen

Ritterspiele auf Burg Satzvey - das ist übrigens ein echtes Muss für eingefleischte Fans. Viele Gruppen schlagen im Ritterlager ihre Zelte auf. Wer hier mitmacht, taucht für ein Wochenende in eine andere Zeit, in eine andere Rolle ein. Die Gewänder nähen die Akteure meist selber in liebevoller Kleinarbeit. Essen gibts von Grill oder aus dem Topf über dem Feuer. Und Strom oder gar fließend Wasser sind auf dem Lagerplatz ein echtes Tabu.

Besucher bekommen davon nur selten etwas mit. Aber sie bestaunen gerne die vielen Zelte und Gerätschaften im Lager. Und vor allem Pänz machen große Augen, wenn der Schmied das Feuer schürt, eine Magd am Spinnrad aus Wolle einen Faden spinnt oder die Weberin daraus ein Band oder gar feines Tuch fertigt. (sb)

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